Archive for the ‘Baufinanzierung’ Category

Drastische Finanzierungslücken drohen

Sonntag, November 23rd, 2008

Wer sein Immobiliendarlehen als sog. “tilgungsfreien” Kredit abgeschlossen hat und die Tilgung am Ende der Laufzeit mit der parallel angesparten Lebensversicherung vornehmen wollte, muss sich auf erhebliche Finanzierungslücken einstellen. Denn das Konzept geht nur auf, wenn die prognostizierte Ablaufleistung aus der Versicherung zur Rückzahlung der Schulden ausreicht. Das aber ist wegen der gegenwärtigen - und voraussichtlich auch künftigen - Kürzungen der Überschussbeteiligungen mehr als fraglich.

Ohnehin ist die Finanzierung “tilgungsfreier Kredit” kombiniert mit “Kapital-Lebensversicherung” eine teure Sache. Bei den Rechenbeispielen, in denen das Modell gut abschneidet, werden die Kosten des “Sparvertrags” Lebensversicherung nämlich nicht offen gelegt und berücksichtigt! Würde man die Sparraten für die Lebensversicherung monatlich zur Kredittilgung einsetzen, wäre der viel schneller abbezahlt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) hat angeregt, dass die Versicherer ihre Kunden über die Auswirkungen der Ertragseinbrüche informieren. Doch auch, wer das Ausmaß der Deckungslücke bis jetzt nur erahnen kann, sollte - wenn möglich - jetzt schon zusätzlich sparen, damit jedenfalls ein größerer Teil des Restkredits getilgt werden kann. Finanzierungsmodelle, die Ihnen jetzt von Ihrem Versicherungsunternehmen vorgelegt werden sollten Sie nicht ohne Prüfung unterschreiben!  Mehr Info !

Volker Schilke (Leiter DIWVA-Institut Hamburg)  Kostenfrei Hotline 0800-634 0771 e-Mail: diwva@foxteam.de

Bausparen ist nicht billig !!

Donnerstag, Juli 17th, 2008
Ich plane in etwa 10 Jahren eine Eigentumswohnung für ca. 200.000 Euro zu kaufen und wollte einen Bausparvertrag mit aktuell super günstigen 1,95% Darlehenszins (nom.) abschließen. Das erschien mir günstig. Auf der BHW Homepage (ähnliche Zahlen kommen bei Schwäbisch-Hall und Wüstenrot raus, das Prinzip ist immer das gleiche) konnte ich leicht ermitteln, dass ich dann monatlich 848 Euro ansparen muss, den sog. Regelsparbeitrag. Spare ich weniger, steigt mein späterer Darlehenszins. Nach 10 Jahren hätte ich ein Guthaben von 107.350 Euro und damit bekäme ich ein Darlehen von 92.650 Euro (Differenz zwischen Guthaben und Bausparsumme). Das hätte mich dann monatlich 1.200 Euro (!!) gekostet. Das ist eine Annuität von 15,5%. “Billig” ist auf den ersten Blick nur der Gesamtaufwand, ohne Berücksichtigung von Inflation und Plausibilität (denn wer will schon 1.200 Euro für 92.000 Darlehen ausgeben? Für diese Rate bekomme ich heute 300.000 Euro incl. 1% Tilgung).
Die Spezis von Foxteam haben mir eine ganz andere Variante gezeigt: Ich lege jetzt 848 Euro in ein verwaltetes Depot an und erziele ich nur 7% p.a. (selbst der “Volksfonds 2004″ schaffte 9,4%) dann habe ich einen Kontostand von ca. 140.000 Euro (nach Kosten und Steuern). Bei gleicher Belastung könnte der Darlehenszinssatz auf 16,25% (!) ansteigen und trotzdem bin ich genauso schnell schuldenfrei wie beim Bausparen. Bleibt der Zins aber zwischen 5-6%, benötige ich nur 850 Euro und kann nebenbei weitere 32.000 Euro ansparen.

Danke Foxteam.

 

 

Bausparkassen - Diese Fehler kosten IHR Geld

Sonntag, Juni 15th, 2008

Unsere Meinung: Bausparen wird von uns eindeutig als „Schneeballsystem” verstanden; der Aufbau ist beim System der Kreditvergabe auf Bausparverträge ähnlich wie bei „Kettenbriefen” oder „Pyramiden-Spielen”: Wer in der Warteschlagen vorn steht, bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch sein zugesichertes Bauspardarlehen. Je später man hinzu kommt und je länger die Warteschlange (= Wartezeit / Zuteilungsfrist) ist, desto unrentabler wird der Bausparkredit. Besonders schmerzhaft wird das System unter Einbeziehung hoher Vor- oder Zwischenfinanzierungs-zinsen! Wirtschaftssendungen im Fernsehen bezeichneten das Bausparen als unsinnig oder sogar gefährlich. Dabei wurden Schlagzeilen wie „BHW - Bauen heißt Warten!” und „Beraten - Haus weg!” verwendet, und in der Verbraucherpresse kam das Bauspar-System auch nicht immer gut weg - Titelstory z.B.: „Die große Bausparlüge”!

Wer heutzutage mit einem oder mehreren Bausparverträgen (Vorsicht vor „Tandem-” oder gar „Tridem-Verträgen”!) ein Haus oder eine Eigentumswohnung finanzieren möchte, sollte sich vor Augen halten, dass der durchschnittliche Effektivzins beim Bauspardarlehen um einiges über dem Nominalzins liegt und teurer als die seit Jahren geltenden Annuitätendarlehen ist. Auch ist die Tilgung auf einen relativ kurzen Zeitraum komprimiert, was zu hohen monatlichen Belastungen führt. Aber so weit schauen manche Bausparkunden beim Abschluss nicht. (Finanztest 7/2003 – Titel: „Alles nur Fassade, mit irreführenden Zinsangaben locken Banken und Bausparkassen Kunden in teure Bauspar-finanzierungen” ). Hilfe gibt es HIER

Banken u. Sparkassen - Diese Fehler kosten IHR GELD

Sonntag, Juni 15th, 2008

Unsere Meinung: Diese Branche benimmt sich gegenüber ihren Kunden häufig so, als ob sie als Leibeigene betrachtet werden können. Hinzu kommt, dass die meisten der Kunden in den Augen der Geldinstitute überwiegend als dumm gelten!

Wie ist es sonst möglich, dass Banken und Sparkassen sich bewusst über höchstrichterliche Entscheidungen hinwegsetzen. So zum Beispiel bei der Auflösung eines Wertpapierdepots: Laut BGH-Urteil darf das Institut hierfür keine Gebühr in Rechnung stellen. Viele tun dies aber trotzdem - so lange die „Dummbacke Kunde” nichts merkt, werden weiter Millionenbeträge abgegriffen.

Noch ein Beispiel: Ebenfalls verboten durch ein BGH-Urteil ist die Berechnung von Stornogebühren, wenn eine Lastschrift geplatzt ist. Auch das Verwenden anderer Bezeichnungen wie „Auslagen-Ersatz” oder „Schadensersatz” ist gesetzlich untersagt.

Krassestes Beispiel: Verkopplung von Darlehen und Hypotheken mit LV-Abschlüssen und Bausparverträgen. Schon im Jahr 1989 hatte der BGH derartige Kombi-Darlehen per Urteil gerügt! (Dies ist mit das „Lieblings-Thema” unserer Institutes)

Wer also immer noch glaubt, dass seine Bank oder Sparkasse nur sein Bestes will, der sollte sich im Klaren sein, dass dies in gewisser Hinsicht sogar stimmt: Diese Institute handeln mit einer Ware, und die heißt „GELD”.

ES REICHT !  FINITO !  SCHLUSS !

Die vielzähligen zum Himmel schreienden von Täuschung und Ausbeutung im Bereich Geldanlagen, Finanzierungen und Versicherungen haben uns dazu bewegt, schwache Verbraucher gegen die Machenschaften der mächtigen Geldinstitute zu unterstützen. Mehr Info HIER

 

 

Versprochen - Gehalten?

Donnerstag, Juni 12th, 2008

Da hat doch die Allianz Lebensversicherung den Begriff Inflation offenkundig neu definiert. So wurden uns vor kurzem Unterlagen zur Verfügung gestellt, in denen die Allianz völlig unumwunden aus einer Gesamtleistung von ursprünglich rund 131.000 Euro in 2000, dem Beginn der Versicherung, in 2004 gerade mal 78.100 Euro übrig ließ. Wohl angemerkt, ohne das die Beitragssumme geändert wurde. Der Kunde kündigte. Vermutlich konnte von den eingezahlten Beiträgen nur wenig überhaupt zurückgeholt werden.

Nennen wir ihn der Einfachheit halber Herr Mustermann. Er trat zum ersten Nov. 2000 der Münchner Allianz Lebensversicherung bei. Allianz warb mit einer Verzinsung der Deckungsrückstellungen deutlich über dem vom Finanz-Analyse-Dienst “map-report” genannten Durchschnitt. Doch Herr Mustermann wurde eines Besseren belehrt. Zwar zahlte er von Beginn an rund 260 Euro monatlich in seine “Altersversorgung” ein, doch seine potentielle Gesamtleistung sollte von Jahr zu Jahr sinken. Dabei fing alles so gut an: Noch zum 01.11.2001 informierte ihn die Allianz, dass seine Gesamtleistung - also Garantiekapital plus Überschussbeteiligung - mit über 131.000 Euro sehr positiv in den Büchern steht. Doch bereits ein Jahr später verkündete der Münchner Versicherer, dass die Gesamtleistung gerade einmal 116.628 Euro beträgt. Die Augen auf gingen Herrn Mustermann allerdings, als Allianz zum 1.11.2003 verkündete, dass sein Anspruch künftig nur noch 87.000 Euro betragen würde. Wohl gemerkt, bei sonst gleichen Bedingungen. Als die Allianz dann ein Jahr später schriftlich mitteilte, dass der Anspruch abermals gesunken sei, nämlich auf exakt 78.100 Euro (also in einem Jahr um rund 9000 Euro !), kündigte Herr Mustermann.

Wir haben leider nicht in Erfahrung bringen können, ob und in welcher Höhe er überhaupt einen Anspruch von Allianz für seine eingezahlten Beiträge geltend machen konnte. Herr Mustermann war derart deprimiert wegen des vielen verlorenen Geldes, dass er mit den Versicherern in Deutschland nichts mehr zu tun haben möchte. Dabei sind Fälle wie seine “Paradebeispiele” für Ansprüche, die unsere Gesellschaft regelmäßig geltend macht. Wir bleiben also dran. Vielleicht können wir bald auch verkünden, dass Herr Mustermann von der Allianz eine satte Nachzahlung erhalten hat. Wir werden an dieser Stelle in jedem Fall weiterberichten berichten.

Ihre Lebensversicherung überprüfen Sie HIER !