Posts Tagged ‘Verwaltungskosten’

Raus aus unlukrativen Lebens-/Rentenver-sicherungsverträgen

Freitag, Juni 20th, 2008
Die einfachste Variante sich von seiner Lebens- oder Rentenversicherung zu trennen ist die Kündigung; dies ist auch gleichzeitig die für die Versicherungsgesellschaft interes-santeste. Die Gesellschaft berechnet den Wert des Vertrages, nimmt überlicherweise noch einen Stornoabschlag vor und kehrt den für den Kunden nicht überprüfbaren Rückkaufswert an diesen aus. Die Akte wird geschlossen, die stillen Reserven und Rückstellungen für diesen Vertrag aufgelöst und die nicht an den Kunden ausgezahlten Gelder als “Stornogewinn” in den Unter-nehmenskreislauf überführt.
Immer wieder gern genommen (oder von schlechten Vermittlern empfohlen) wird die Beitragsfreistellung eines Versicherungs-vertrages, mit der Begründung so könne man den bislang erwirtschafteten Verlust zumindest teilweise ausgleichen. Diese Aussage ist schlichtweg falsch - diese Variante scheidet als die teuerste Variante von vornherein aus - auf das ohnehin niedrige Vertragsguthaben (Rückkaufswert) nimmt die Gesellschaft auch noch einen Stornoabzug vor und stellt den Restbetrag als beitragsfreie Versicherungssumme in Aussicht - dasselbe erreicht man aber auch durch Anlage des Rückkaufswertes auf einem Sparbuch; auch dort ist das Geld im Todesfall sofort verfügbar. Allerdings unterscheidet sich die beitragsfreie Versicherung von dem Sparbuch durch einen gravierenden Punkt: Die Ver-sicherungsgesellschaft belastet den ohnehin schlecht verzinsten Vertrag auch weiterhin mit Verwaltungskosten - er erwirtschaftet für den Kunden also keine Rendite mehr. Nach erfolgter Auszahlung des Vertragsguthabens und Wiederanlage in einer sinnvollen Kapitalanlage kann aber auch aus diesem Geld noch ein sinnvoller Altersvorsorgeanteil werden. Lassen Sie sich von Finanzexperten über diese Möglichkeiten informieren. INFO

Die Unmündigkeit der Verbraucher

Freitag, Juni 20th, 2008

Die Erfolgsformel jeder Kapitalanlage ist bekanntermaßen neben der Sicherheit die Rendite - diese besteht aus den Faktoren Zins und Zeit.

Wie aber wirken sich diese Faktoren auf den Ertrag aus? Ein Beispiel: Würde man für ein heute geborenes Kind einen Betrag von 5.000,00 Euro investieren und bis zum Rentenbeginn investiert lassen, bräuchte sich dieses um die Altersversorgung keine Gedanken machen. Zu Rentenbeginn wäre das Guthaben bei einer angenommenen Rendite von 10%, die sich bereits mit einem konservativem Aktienfonds erzielen läßt, auf ca. 1.500.000 Euro angewachsen. Daraus ließe sich eine jährliche Rendite von 150.000 Euro als Rente entnehmen. Einer gesetzlichen Rentenzahlung bedürfte es da sicher nicht mehr.

Aber genau mit diesem Wissen um den Zinseszins- und Zinsdifferenzeffekt arbeiten Banken, Versicherungen und Bausparkassen, kaufen billiges Geld bei Ihren Kunden ein und geben diesen dafür maximal 4,5% Zinsen. Genau mit dieser Strategie arbeitet auch die Versicherungsbranche mit ihren Lebens- bzw.Rentenversicherung (einschl. den Riester- und Rürup-Varianten). Der Anleger erhält auf den Sparanteil (wieviel das jeweils von Monatsbeitrag ist, bleibt das große Geheimnis der Gesellschaften- im Durchschnitt jedoch höchstens 70% ) seines mühsam angesparten Geldes eine Garantieverzinsung heute von 2,25% (somit etwa 1% weniger als durch die Inflation aufgezehrt wird) und die Versicherung investiert diese Gelder gewinnbringend, natürlich in ihrem Namen, in die Wirtschaft, sprich Immobilien und Beteiligungen und erwirtschaftet dort, ohne ein nennenswertes Risiko, Renditen zwischen 10 - 40% ! Die kommen aber niemals beim Kunden an sonder verschwinden in den sogenannten “stillen Reserven”.

Darüber hinaus entstehen bei den Gesellschaften aber immer neue Problem, denn etwa 50% aller neu abgeschlossenen Verträge werden bereits in den ersten 5 Jahren gekündigt - insgesamt führen nur etwa 20% der Versicherten Ihren Vertrag bis zu Ende. Seit Einführung der Steuerpflicht auf Lebensversicherungsverträge ist der Neugeschäftsanteil auf unter 20% gesunken. Ergebnis ist, dass die Vertragsbestände der Versicherungsgesellschaften erheblich sinken werden, die Verwaltungskosten aber werden weitestgehend gleichbleiben; die Folge ist schon jetzt klar absehbar: Die ohnehin schon mickrigen Renditen werden noch schlechter, weil die Kosten überproportional steigen.

Viele der Versicherten haben erkannt, auf welcher Zeitbombe sie sitzen und suchen nach Auswegen aus dem Dilemma. Doch welche Möglichkeiten hat man als Kunde, um sich von seiner Lebens-, Rent- oder Riesterversicherung zu trennen. Kostenlose Hilfe gibt es HIER!