Posts Tagged ‘Rendite’

WIR DEUTSCHEN SPAREN FALSCH !!

Donnerstag, Juni 26th, 2008
Fakt ist, die Bundesbürger lieben ihre Sparbücher zu sehr. Damit verschenken sie bares Geld und riskieren ihren Lebensstandard im Alter. Vielen droht sogar die Altersarmut. Die Lösung ? Richtig abwägen zwischen Risiko und Rendite, denn in 30 Jahren sind 100 EUR nur noch 45 wert!
Finanzexperten haben eine einfache Erklärung dafür, warum Anleger so viel bares Geld verschenken: fehlendes Know-how in Finanz- und Wirtschaftsfragen! Das Wissen um die ver-schiedenen Möglichkeiten, ihr sauer Verdientes gewinn-bringend anzulegen, hat stark abgenommen. Eine Bertelsmann-Studie bezeichnete die Mehrzahl der Deutschen sogar als “finanzielle Analphabeten”. Eine Umfrage des Deutschen Institut für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Vermögensanalysen (kurz DIWVA) ergab: ” Die finanzielle All-gemeinbildung vieler Bürger ist in der Tat erschreckend gering. Und wer ökonomische Regeln nicht kennt, begeht Fehler in seinen täglichen wirtschaftlichen Entscheidungen.” Oftmals fehlen Grundkenntnisse über den systematischen Aufbau eines Vermögens aus verschiedenen Anlageformen, betont der Leiter des Institutes und Bankkaufmann Volker Schilke.
Achtung, denn das fehlende Wissen der Deutschen beim Sparen hat Konsequenzen! Diese gehen weit über das Verschenken von barem Geld hinaus und lassen inzwischen selbst in Bankenkreisen die Alarmglocken klingeln. So halten nach einer aktuellen Studie des Instituts 41 % aller Berufstätigen ihre heutige private Altersvorsorge für nicht ausreichend. Und sogar 64% der Befragten gehen davon aus, im Alter über rund ein Drittel weniger Geld (netto) zu verfügen als bisher.

Also Klartext!! Bei einer realistischen Einschätzung der Lebenserwartung wird mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte im Rentenalter ihren bisherigen Lebensstandard nicht halten können! Warum? Weil ihr ausschließlich auf Sicherheit bedachtes Investitionsverhalten die Finanzlücke zwischen der gesetzlichen Rente und dem bisherigen Einkommensniveau nicht abdeckt - Altersarmut droht. 

 

 

Die durchschnittliche Inflationsrate in den letzten 50 Jahren lag bei 3,8% jährlich. Nehmen wir nur 3% Infaltion im Schnitt, so schrumpft die Kaufkraft von 100 Euro ind den kommenden zehn Jahren auf 74 Euro und in 30 Jahren sind die 100 Euro nur noch weniger als die Hälfte (45 Euro) wert!!! Mehr Info gibt es HIER!

Die Unmündigkeit der Verbraucher

Freitag, Juni 20th, 2008

Die Erfolgsformel jeder Kapitalanlage ist bekanntermaßen neben der Sicherheit die Rendite - diese besteht aus den Faktoren Zins und Zeit.

Wie aber wirken sich diese Faktoren auf den Ertrag aus? Ein Beispiel: Würde man für ein heute geborenes Kind einen Betrag von 5.000,00 Euro investieren und bis zum Rentenbeginn investiert lassen, bräuchte sich dieses um die Altersversorgung keine Gedanken machen. Zu Rentenbeginn wäre das Guthaben bei einer angenommenen Rendite von 10%, die sich bereits mit einem konservativem Aktienfonds erzielen läßt, auf ca. 1.500.000 Euro angewachsen. Daraus ließe sich eine jährliche Rendite von 150.000 Euro als Rente entnehmen. Einer gesetzlichen Rentenzahlung bedürfte es da sicher nicht mehr.

Aber genau mit diesem Wissen um den Zinseszins- und Zinsdifferenzeffekt arbeiten Banken, Versicherungen und Bausparkassen, kaufen billiges Geld bei Ihren Kunden ein und geben diesen dafür maximal 4,5% Zinsen. Genau mit dieser Strategie arbeitet auch die Versicherungsbranche mit ihren Lebens- bzw.Rentenversicherung (einschl. den Riester- und Rürup-Varianten). Der Anleger erhält auf den Sparanteil (wieviel das jeweils von Monatsbeitrag ist, bleibt das große Geheimnis der Gesellschaften- im Durchschnitt jedoch höchstens 70% ) seines mühsam angesparten Geldes eine Garantieverzinsung heute von 2,25% (somit etwa 1% weniger als durch die Inflation aufgezehrt wird) und die Versicherung investiert diese Gelder gewinnbringend, natürlich in ihrem Namen, in die Wirtschaft, sprich Immobilien und Beteiligungen und erwirtschaftet dort, ohne ein nennenswertes Risiko, Renditen zwischen 10 - 40% ! Die kommen aber niemals beim Kunden an sonder verschwinden in den sogenannten “stillen Reserven”.

Darüber hinaus entstehen bei den Gesellschaften aber immer neue Problem, denn etwa 50% aller neu abgeschlossenen Verträge werden bereits in den ersten 5 Jahren gekündigt - insgesamt führen nur etwa 20% der Versicherten Ihren Vertrag bis zu Ende. Seit Einführung der Steuerpflicht auf Lebensversicherungsverträge ist der Neugeschäftsanteil auf unter 20% gesunken. Ergebnis ist, dass die Vertragsbestände der Versicherungsgesellschaften erheblich sinken werden, die Verwaltungskosten aber werden weitestgehend gleichbleiben; die Folge ist schon jetzt klar absehbar: Die ohnehin schon mickrigen Renditen werden noch schlechter, weil die Kosten überproportional steigen.

Viele der Versicherten haben erkannt, auf welcher Zeitbombe sie sitzen und suchen nach Auswegen aus dem Dilemma. Doch welche Möglichkeiten hat man als Kunde, um sich von seiner Lebens-, Rent- oder Riesterversicherung zu trennen. Kostenlose Hilfe gibt es HIER!