Archive for September, 2008

Riester-Renten: Kosten nicht vergleichbar

Dienstag, September 16th, 2008
Auch die Anbieter von Riester-Rentenversicherungen müssen ihre Kunden seit dem 1. Juli über die Abschlusskosten aufklären. Besser vergleichbar sind die Produkte deswegen noch lange nicht, so eine Studie der Universität Leipzig.
Bereits jeder Dritte potenzielle Versicherte verlässt sich nicht nur auf seinen Berater. Die Verbraucher suchen zunehmend selbst nach Vergleichsmaßstäben und Testberichten, hat eine Studie der Autoren, Professor Dr. Thomas Köhne und Professor Dr. Fred Wagner ergeben.

Wenn Kunden jedoch ausschließlich die Kosten vergleichen, können Probleme auftreten: Einige Versicherer geben zum Beispiel die Abschlusskosten als Gesamtsumme an, andere dagegen rechnen diese auf monatliche Zahlungen um. Wer riestern will, sollte generell nicht nur auf die Kosten schauen, raten die Wissenschaftler. Sinnvoller sei dann schon der Vergleich der ausgewiesenen Mindestgarantie-Renten.Aber auch diese Angabe ist mit Vorsicht zu genießen. Während einige Versicherer zur Berechnung der garantierten Rente nur die Beitragszahlungen und den Garantiezins zugrunde legen, beziehen andere die staatlichen Zulagen ein. Deren Höhe legt jedoch der Gesetzgeber fest. Zudem können die Anbieter nicht garantieren, ob ein Riester-Sparer die Zulagen wirklich beantragt – rund ein Drittel versäume dies derzeit, so die Studie, des DIWVA-Institut in Hamburg.

Fachkundige Beratung eines unabhängigen Finanzexperten tut also auch in diesem Fall Not, will man nicht im Alter eine böse Überraschung erleben. INFO

Volker Schilke - Leiter Deutsches Institut für Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Vermögensanalysen.  Hotline  e-mail: diwva@foxteam.de 

Arm aus Unkenntnis !!

Montag, September 8th, 2008
Wer heute zehn ist, sollte spätestens mit 20 in die Altersvorsorge investieren. Doch weil Geld in Deutschland ein Tabu−Thema ist, wissen viele nicht, wie. Ihnen droht Armut !!                                

Es gibt auch in Deutschland Menschen, die nicht genug Geld haben, um für das Alter vorzusorgen. Dieter Frey, Sozial-psychologe an der Universität München, bestreitet das nicht. Doch er ist sicher: Dass in ein paar Jahren ein großer Teil der deutschen Bevölkerung unter Altersarmut leiden wird, liegt nicht daran, dass in den letzten Jahren das reale Einkommen einiger Gruppen geschrumpft ist. Der Grund sei vielmehr, dass keine Bevölkerungsschicht über die finanzielle Allgemeinbildung verfügt, die man bräuchte, um auch wenig Geld so zu investieren, dass es im Alter reicht.

Volker Schilke, Gründer und Leiter des Deutschen Institut für Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Vermögens-Analysen, teilt Freys Einschätzung. Es sei ja nicht so, dass in Deutsch-land grundsätzlich keine Altersvorsorge getroffen werde. Im Gegenteil: Die Sparquote ist so hoch wie in kaum einem anderen Land, weiß der gelernte Bankkaufmann. Auch wer wenig habe, versuche oft genug, davon noch etwas abzu-zwacken. Nur beginne er im Zweifel nicht ausreichend früh oder wähle ausschließlich klassische Anlageformen  mit wenig Risiko, aber eben auch mit wenig Rendite. Als Folge davon wird das Geld im Alter knapp.                                   Der finanzielle Analphabetismus der Deutschen führt zu Altersarmut  so lässt sich die These der beiden Experten, wenn auch etwas überspitzt, formulieren. Über die Ursachen der Misere sind sich beide einig. Die Deutschen verstehen den Finanzmarkt nicht, weil das Thema Geld hierzulande wie in kaum einen anderen Land ein Tabuthema ist. Wer viel hat, schämt sich oft dafür und will keinen Neid erzeugen. Wer wenig hat, schämt sich erst recht − insbesondere dann, wenn ihm seine Ausbildung, wie es bei Akademikern prinzi-piell der Fall ist, eigentlich viele Möglichkeiten bot.    Während der Lohnzettel in den USA zum gelungenen Small-talk gehört, gibt es bei uns noch immer Unternehmen, die ihren Angestellten untersagen, die Höhe des Einkommens auch nur zu erwähnen. Das Schweigen setzt sich anderswo fort. In Schule, Elternhaus und Gesellschaft finden Ge-spräche über Geld nicht statt. Mit fatalen Folgen, wie es das DIWVA-Insitut in Hamburg, immer wieder erlebt. Denn um einen Sachverhalt begreifen zu können, das haben Lern-theoretiker schon vor Jahrzehnten bewiesen, muss man über ihn reden oder  besser noch  andere dabei beob-achten, wie sie mit ihm umgehen. Wer lernen will, sein Geld sinnvoll zu nutzen, muss den besten Freund nach der Höhe seiner Erbschaft fragen, und wie er sie investiert. Er muss wissen wollen, wie hoch die Gewinne des Kollegen am Aktienmarkt sind und wie er sie erreicht hat.                           Fakt jedoch ist, dass selbst Ehefrauen sich häufig nicht trauen, nach dem genauen Einkommen des Partners zu fragen. Und erst recht nicht, wie viel davon in die Altersvor-sorge investiert wird. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass mein Mann das macht, erklärt Mona Behrmann*. Umso größer war die Überraschung, als sie erfuhr, dass ihr Mann, Banker von Beruf, zwar für sich Vorsorge getroffen hat, ihr im Falle einer Trennung aber kaum etwas bliebe. Dabei brachte die studierte Kommunikationswissenschaftlerin einen Großteil des Familieneinkommens nach Hause, bevor sie für die Kinder zu Hause blieb. Sie ist keineswegs ein Einzelfall. Fachkundige Beratung tut also dringend Not. INFO

 

 

 

Kosten für Riesterverträge zehren die Zulagen auf !!!

Freitag, September 5th, 2008

Mit staatlichen Zulagen, Kapitalerhaltsgarantien und weiteren speziellen Regelungen sollte die Riesterrente attraktiver sein als andere private Vorsorge-formen. Die Beratungspraxis des Deutschen Institut für Wirtschaftlichkeits-prüfungen und Vermögens-Analysen in Hamburg in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen zeigt nun: Die Kosten für Riesterver-                 sicherungen zehren die Zulagen auf !!!
11 Millionen Riester Sparer – das sind die jüngsten Abschlusszahlen. Das heißt, der Staat subventioniert Riester Sparer mit mindestens 1,7 Milliarden Euro für dieses Jahr, Kinderzulagen und Steuererstattungen noch nicht berücksichtigt. „Die Zulagen kommen in der Masse nicht der Altersvorsorge zugute”, weiß Wolfgang Kirschbaum, Finanzexperte der des DIWVA-Institut in Hamburg. Das erkennen zunehmend mehr Riester Sparer, wenn sie die jährlichen Standmit-teilungen ihrer Versicherungsverträge lesen. Beispiele zeigen: die Kosten einer Versicherung können über die gesamte Laufzeit leicht das Dreifache der ge-samten Förderung inklusive der Steuervorteile aufzehren. Wer frühzeitig mit einem Anbieterwechsel die Weichen wieder richtig stellt hat daher ent-sprechende Vorteile. Schließlich zeigt die langjährige Erfahrung des DIWVA-Institut auch eines sehr deutlich: Viel zu oft werden falsche Produkte emp-fohlen. „Die Berater bei Banken und Versicherungen verkaufen nicht das, was zur Situation des Sparers passt, sondern das, was die meiste Provision bringt…also Versicherungen”, kritisiert Kirschbaum.

Deshalb raus aus unlukrativen Versicherungsverträgen. Fondssparpläne sind da viel besser. Mehr Infos und kostenlose Überprüfung von Verträgen gibt es HIER

http://de.youtube.com/watch?v=9u7lZHNVbEk

DIWVA-Institut, Hamburg