Archive for August, 2008

Versicherung - das unsichtbare Produkt

Dienstag, August 19th, 2008

 

Eine Ware, die man weder anfassen noch anschauen kann, ist gut für Spekulationen und Fehlinterpretationen. Kein Wunder, daß deshalb ein relativ großes Mißtrauen gegenüber dem unsichtbaren Produkt Versicherung besteht.
Historisch steht der Versicherungsgedanke auf einer durchaus ethischen Grundlage: mit finanzieller Hilfe einer Gemeinschaft soll das Schicksal für den einzelnen tragbar gemacht werden. Viele Versicherer arbeiten deshalb nach wie vor ohne Gewinnstreben in der Rechtsform sogenannter Gegenseitigskeits-Vereine. Daneben gibt es - insbe-sondere bei der Gebäudeversicherung - viele öffentlich-rechtliche Anstalten. Die meisten der großen Versicherer sind aber gewinn-orientierte Aktiengesellschaften.  
Unabhänig von der Rechtsform sind alle Versicherungsgesellschaften in die Marktwirtschaft eingebettet und unterliegen deren Mängeln und Vorzügen. Damit rückt zwangsläufig der historische Versicherungs-gedanke in den Hintergrund. Wie in andern Branchen sind Umsatz, Leistung und Ertrag die primären Antriebsmomente. So haben wir in unserer mehrjährigen Analysearbeit noch nie richtig versicherte Allianz-Kunden getroffen. Der größte in Deuschland tätige Lebens- und Sachversicherer schafft es nicht, Familien mit Kindern ordentlichen Versicherungsschutz zu gewähren! Das ist so, als würde Volkswagen seit 100 Jahren an Familien nur  Autos mit 3 Rädern verkaufen! Wie gesagt: die Unsichtbarkeit der Ware Versicherung lässt solche Mißstände zu.  
Wir sind der festen Überzeugung, dass sich keine Familie absichtlich schlecht versichert. Deshalb haben wir ein System entwickelt mit dem jede Familie sehen und erkennen kann, wie gut - oder wie schlecht - es um den Schutz der Familie bestellt ist.  
Da das Gewinnstreben der großen Versicherungs- und Finanzkonzerne unbegrenzt ist - oder haben Sie schon einmal davon gehört, dass der Allianz-Konzern oder die Deutsche Bank ab der soundsovielten Milliarde Gewinn die Margen reduziert, den Kunden etwas zurück gibt oder die Angestellten überproportional am Gewinn beteiligt? - setzen wir diese unersättlichen Konzern nach Möglichkeit nicht ein.  Das ist für Sie kein Nachteil.  Es werden nach Möglichkeit Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit oder öffentlich-rechtliche Institute empfohlenen oder Aktiengesellschaften welche nicht an der Börse gehandelt oder im Besitzt von Finanzinvestoren sind, denen die langfristige Entwicklung von Unternehmen egal ist und die oftmals nur an kurzfristigen Kurssteigerungen und möglichst hohen Dividendenzahlungen gelegen ist.   
Außerdem setzen wir im Bereich Sparen & Altersvorsorge nur Produkte ein, bei denen Ihnen vom angesparten Geld niemand etwas wegnimmt. Gerade bei familienfreundlichen Produkten, wie z.B. der Riester-Rente bereichern sich vor allem Finanz-, Versicherungs-konzerne und deren Vertreter.   
Ich fasse zusammen: die von uns betreuten Mandanten, verfügen über einen bedarfsgerechten und bezahlbaren Versicherungsschutz in ausreichender Höhe.  Zudem sorgen wir dafür, dass unsere Mandanten in ausreichendem Maße mit Liquidität versorgt sind, ihr Konto nicht überziehen müssen, Reserve für Notfälle haben und vom teilweise mühsam ersparten niemand etwas wegnimmt.  Kapitalmarkt-Risiken werden ebenfalls nicht eingegangen. 
 
Wenn Ihnen diese Philosophie zusagt dürfen Sie mich gerne kontakieren. 
Dipl. oec. W. Jung
DIWVA - Deutsches Institut für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Vermögensanalysen
e-mail: diwva@foxteam.de  Tel.-Hotline 0800-634 07 71
 

Das Sparbuch - Eine Visitenkarte der totalen Volksverdummung

Samstag, August 9th, 2008
Es gibt kein anderes so klares Zeichen für Volksdummheit wie das Sparbuch. Einen solchen Schwachsinn gibt es nur in Deutschland* (*Ausnahme Frankreich: Beim französischen Sparbuch”Livret A” ist eine feste Verzinsung von 3,5% vorgesehen, aber diese Erträge sind dann auch steuerfrei!). Die Nachkriegsgeneration hatte nach zwei Währungsreformen von Risiken genug und setzt seitdem auf Sicherheit. Die Banken haben dies schamlos durch mickrige Zinsätze unterhalb der Inflationsraten ausgenutzt. Allein deshalb schon sollte man eine Bank meiden - mit Ausnahme der Parkbank bei einem schönen Spaziergang.                                                              Zins 2% -  Minus Inflation 4% = Ergebnis  -2%

Welchen Grund kann es geben, dass ein Sparer sein Kapital so anlegt, dass es jedes Jahr weniger wert wird? Und dabei habe ich noch nicht einmal die Steuer berück-sichtigt, die zusätzlich auf eine negative Rendite greift. Nach Steuer:     

Zins Sparbuch 2,0%  - Minus Inflation 4,0%  - Minus Steuer* 0,5% = Ergebnis -2,5% !

Das setzen auf vermeintlich sichere Geldanlagen ist deshalb völliger Unsinn. dieses Verhalten einer ganzen Nation ist der Grund des Reichtums unserer Banken. Denn die Unwissenehit des einen ermöglicht den Gewinn des anderen. Leider gibt es hier seit Jahrzehnten keine Win-Win-Situation. Dieses Spiel bevorteilt einseitig die Banken auf Kosten ihrer eigenen Kunden.

Die von Banken und anderen Finanzinstituten ausgesprochenen Sicherheiten sind deshalb nichts wert. Diese sichern in Wahrheit Verluste, wenn mann die Faktoren Inflation und Steuer berücksichtigt. Doch leider vergessen die Bankberater und andere Vertreter diese Aufklärung ihrer Kunden. Über Inflation wird niemals gesprochen, diese wird totgeschwiegen, so als gäbe es sie gar nicht. Oder wurden Sie von Ihrem Banker hierüber informiert?

Das einzige, was bei herkömmlichen Geldanlagen mit ihren mageren Renditen zwischen 2 und 6 Prozent sicher ist, ist die Tatsache, dass diese so sinnlos und nutzlos wie ein faules Ei sind. Deshalb kann man diese auch getrost und ohne weitere Überlegungen zur Verwendung in die Tonne schmeißen.                                 In diesem Fall muss man die Frage stellen, wieso der Anleger dies überhaupt macht? Denn das könnte er besser gleich bleiben lassen. Wenn Sie Kapital aufbauen wollen so kündigen Sie alles weg, was keine 10 Prozent Rendite jährlich bringt. Denn die Rechnung ist eindeutig: Selbst bei einer Rendite von brutto 10 Prozent verbleiben netto lediglich 4 Prozent !! 

Fragen, Hilfe oder Info? Hotline: 0800-6340771 e-mail:diwva@foxteam.de 
Deutsches Institut f. Wirtschaftlichkeitsprüfungen u. Vermögensanalysen  

Deutsche begreifen Aktienanlage nicht.

Samstag, August 9th, 2008

Die gute Nachricht vorab: Die Sparquote der Deutschen ist von 10,5 auf 10,9 gestiegen. Gut für die Altersvorsorge, wenn das Geld richtig angelegt werden würde, aber schlecht für die Binnennachfrage, denn was gespart wird, wird nicht für den Konsum ausgegeben. In Folge der Ängste um die Bankenkrise sind im letzten Jahr 16 Millarden Euro (!!) aus dem Aktienmarkt abgezogen worden. somit wird erneut offensichtlich: Obwohl die Unternehmen die Quelle der Wertschöpfung sind und dort inflationsgeschützte Kapitalanlagen möglich sind, investiert der Deutsche in Sparbücher, Tagesgeldkonten und Festgeldanlagen - also genau in die Anlageformen, die bei Finanzkrisen am wenigsten geschützt sind und deren Kaufkraftverlust durch Inflation am höchsten ist. Die eigentlichen Vorteile gestreuter Aktienanlagen oder Fonds hat der Deutsche bis heute nicht begriffen - zur Freude von Banken und Versicherungen!   

Info

Falsche Schufa hindern die Kreditwürdigkeit !

Samstag, August 9th, 2008

Im Moment häufen sich die Fälle, bei denen Personen zu Recht monieren, dass Bankmitarbeiter negative Schufa-Einträge produzieren, die teilweise völlig falsch sind. Außerdem wird mit Hilfe des Scoring einem bei der Schufa registriertem Verbraucher ein individueller Wert zugeordnet, der eine Aussage über seine Kreditwürdigkeit enthält. Bislang hat die Schufa aber nicht offen gelegt, nach welchen Kriterien dieser Wert zustande kommt (öfterer Wohnungswechsel ist dabei schon ein “Negativmerkmal”).

Oftmals werden rückgezahlte Kredite auch nicht als “erledigt” gemeldet oder es kommt bei ähnlichen Namen zu völlig falschen Eintragungen. Da mittlerweile nicht nur Konten und Kredite bei der Schufa gemeldet werden, sondern Bankanfragen, Handyverträge, ja sogar die Kundenkarte einer bekannten Parfümeriekette, kann ich jedem nur empfehlen sich einmal jährlich von der Schufa eine Eigenauskunft zu besorgen (geht für 7,60 Euro über’s Internet) und zu prüfen welche Daten bei der Schufa über einen selber gespeichert sind.

Volker aus Hamburg