Archive for Juli, 2008

Bausparen ist nicht billig !!

Donnerstag, Juli 17th, 2008
Ich plane in etwa 10 Jahren eine Eigentumswohnung für ca. 200.000 Euro zu kaufen und wollte einen Bausparvertrag mit aktuell super günstigen 1,95% Darlehenszins (nom.) abschließen. Das erschien mir günstig. Auf der BHW Homepage (ähnliche Zahlen kommen bei Schwäbisch-Hall und Wüstenrot raus, das Prinzip ist immer das gleiche) konnte ich leicht ermitteln, dass ich dann monatlich 848 Euro ansparen muss, den sog. Regelsparbeitrag. Spare ich weniger, steigt mein späterer Darlehenszins. Nach 10 Jahren hätte ich ein Guthaben von 107.350 Euro und damit bekäme ich ein Darlehen von 92.650 Euro (Differenz zwischen Guthaben und Bausparsumme). Das hätte mich dann monatlich 1.200 Euro (!!) gekostet. Das ist eine Annuität von 15,5%. “Billig” ist auf den ersten Blick nur der Gesamtaufwand, ohne Berücksichtigung von Inflation und Plausibilität (denn wer will schon 1.200 Euro für 92.000 Darlehen ausgeben? Für diese Rate bekomme ich heute 300.000 Euro incl. 1% Tilgung).
Die Spezis von Foxteam haben mir eine ganz andere Variante gezeigt: Ich lege jetzt 848 Euro in ein verwaltetes Depot an und erziele ich nur 7% p.a. (selbst der “Volksfonds 2004″ schaffte 9,4%) dann habe ich einen Kontostand von ca. 140.000 Euro (nach Kosten und Steuern). Bei gleicher Belastung könnte der Darlehenszinssatz auf 16,25% (!) ansteigen und trotzdem bin ich genauso schnell schuldenfrei wie beim Bausparen. Bleibt der Zins aber zwischen 5-6%, benötige ich nur 850 Euro und kann nebenbei weitere 32.000 Euro ansparen.

Danke Foxteam.

 

 

Systematisch schlechte Kreditberatung !

Dienstag, Juli 15th, 2008
Unsinnige und oft völlig überteuerte Finanzdienstleistungen, die ahnungslosen Kunden von profitorientierten Bankberatern aufgeschwatzt werden - dieses Bild ergaben zuletzt Untersuchungen des Deutschen Institut für Wirtschaftlichkeits-prüfung und VermögensAnalysen in Hamburg, vom deutschen Kreditmarkt. Der Druck geht dabei vom Managment aus, meint die Gewerkschaft Ver.di. Vor allem die Citibank und die Dresdner Bank seien in die Kritik geraten, heißt es in einem Bericht der tageszeitung (taz).
“Viele Bankvorstände üben auf ihre Kundenberater aber einen erheblichen Druck aus, auf Teufel komm raus zu verkaufen”, kritisiert Wolfgang Kirschbaum, Leiter des Institut. Neue Verkaufsstrategien setzten von oben klare Vorgaben für die einzelnen Angestellten und verkoppeln diese mit lukrativen Einzelprovisionen.
Solche Steuerungssysteme nehmen nach den Beobachtungen des DIWVA in der ganzen Branche zu. Nicht allein bei den privaten Großbanken, sondern auch bei Sparkassen. Kunden und ihre persönliche Lebenssituation geraten dabei schnell unter die Räder, kritisiert Kirschbaum.

Auch die Beschäftigten litten unter dem Druck gnadenlos mehr oder weniger unsinnige Produkte verkaufen zu müssen. “Viele Bankangestellte sind frustriert, weil sie keine Berater sein können, sondern nur noch Verkäufer”, sagt der Leiter des Institut. Es geht eben bei Bankberatungen nur um eins….um die Bank !!

Mitlerweile haben sich aber Freie Berater darauf spezialisiert die Kunden aufzuklären, zu betreuen und aus unlukrativen Verträgen wieder rauszuholen. Hilfe gibt es HIER !

 

 

Die Wahrheit über die Rürup-Rente !

Mittwoch, Juli 9th, 2008
Liebe Leserinnen und Leser,

wer rechnen kann, kann eine Rürup-Rente eigentlich nicht ab-schließen. Wieso haben also “sogar” über 400.000 Unternehmer eine solche Rente abgeschlossen? Für Selbständige hat die Rürup-Rente viele Nachteile, die je nach Einzelfall von Bedeutung oder grundsätzlich relevant sein können.

Top-Ten der Ärgernisse bei der Rürup-Rente:

1.: Keine Kapitalauszahlung

Bis zum 60. Lebensjahr kann der Unternehmer nicht auf das Kapital zurückgreifen. Wer mit 50 Feierabend machen und seinen Lebens-abend im Ausland verbringen sowie dafür dieses Rentenkapital ver-wenden will, kann dies nicht tun.

2.: Kapital nicht beleihbar

Das Kapital ist auch nicht beleihbar. Was immer auch mit dem Unternehmen oder in der persönlichen Situation binnen 20, 30 Vertragsjahren passiert. Die Police schaltet auf stur und rückt keinen Cent raus.

3.: Kapital nicht vererbbar

Das Kapital ist nicht vererbbar. Die Unvererbbarkeit führt außerdem aus Sicht des Ehepartners dazu, dass bei einem frühen Todesfall des Partners kein Kapital vererbt wird.

4.: Witwenversorgung gering

Die Witwenversorgung ist gering - bestenfalls 900 Euro im Monat könnte die Ehefrau nach dem Tod ihres Unternehmergatten erwarten.

5.: Langlebigkeitsrisiko fraglich

Aus heutiger Sicht überleben nur wenige Männer die Rentenbe-zugszeit von 90 Jahren. Der eigentliche Vorteil einer Rentenver-sicherung besteht aber darin, die Zeit nach dem 90. Lebensjahr die Rentenzahlung weiter zu gewährleisten. Wer weiß aber schon ober er das schafft?

6.: Völlige Unflexibilität des Vertrages

Viele Kunden sind sich nicht der Tragweite eines Rentenvertrages bewusst: Einmal abgeschlossen ist der Vertrag 20, 30 oder sogar 40 Jahre zu bedienen - Monat für Monat - Jahr für Jahr. Egal welcher Schicksalsschlag, welcher Störfall, welche Krankheit oder sonstige Veränderungen die Familie, das Unternehmen oder das gesamte Land trifft - es gilt die ganze Zeit: die geschlossenen Verträge sind einzuhalten. Welcher Selbständige, welcher Unternehmer beraubt sich gerne und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte über Jahr-zehnte seiner Flexibilität?

Man kann nur hoffen, dass die “nur” ca. 400.000 Rürup-Rentenver-träge, die bis heute abgeschlossen wurden, allesamt in der Ziel-gruppe der 55- bis 60-jährigen abgeschlossen wurden. Alles andere ließe am Verstand unserer Selbständigen zweifeln.

Die Rürup-Rente wird viele Anleger mit ihren vermeintlichen Steuervorteilen auf das falsche Gleis führen. Für den Staat und die Versicherungsgesellschaften wird dies sicherlich ein gutes Geschäft sein, für die Mehrzahl der Versicherungskunden sind Rürup-Ver-träge zu unflexibel, zu renditearm und deswegen ein Verlustge-schäft. Unser Fazit: Finger weg! Mehr Info

 

 

Sachwert schlägt Geldwert !!!

Mittwoch, Juli 2nd, 2008
Berlin, November 1923: die Inflationsrate liegt bei rund 750 Mrd. Prozent!! Ein Pfund Butter beispielsweise kostet ein Billion Reichsmark, ein US-Dollar ist 4,2 Mark wert. Und während die Frauen den Lohn ihrer Männer körbeweise aus den Betrieben nach Hause tragen, verlieren die Scheine noch auf dem Heimweg die Hälfte ihres Wertes:
Das Horrorszenario der Hyperinflation in der Weimarer Republik ist 85 Jahre her - aber die Angst vor einem Verlust des Geldwerts wirkt nach. Heute haben die Experten der nationalen Notenbanken und der Europäischen Zentralbank die Inflationsraten im “Euroland” jährlich zwischen 2 u. 3% eingegrenzt und somit der Geldentwertung ihre zerstörerische Kraft genommen. Doch die Teurung nagt gnadenlos weiter an der Kraufkraft von Löhnen, Gehältern und Renten und hat bis heute sogar mit fast 4 % den absoluten Höchstand erreicht…auf Basis der Statistik.
Wer sich den aktuellen Preismonitor des Statistischen Bundesamtes jedoch genau ansieht erschrickt: die Teuerung hat nichts von ihrer Sprengkraft verloren und die Preise, insbesondere für Produkte des täglichen Bedarfs, stiegen in den letzten 5 Jahren mehr an als es die offizielle Inflationsrate vermuten lässt: Brötchen wurden um 16,3% teuerer, die Lokalzeitung um 27,5% und über die Explosion der Energie und Benzinpreise kann man schlechterdings nicht hinwegsehen. Alles in Allem: gefühlte Inflation 11,6% !! Sie als Verbraucher vermuteten es ja schon seit der Einführung des Euro, und die Statistiker bestätigen es: alles, aber auch wirklich alles ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden.Aber was heißt das nun für Sie als Sparer? Wer sein Gespartes mittel- bis langfristig erhalten will, muss immer stärker auf höhere Zinssätze achten und die richtige Anlageform auswählen. Wir raten unseren Klienten in diesem Zusammenahng strikt davon ab in Geldwerte zu investieren. Egal ob Sparbücher, Schuldverschreibungen, festverzinsliche Wertpapiere oder private Rentenversicherungen: jede dieser Sparformen ist für einen langfristigen Werterhalt absolut ungeeignet und schlimmstenfalls nur bunt bedrucktes Papier, bei dem sich nicht absehen lässt, welchen Wert es in 20 oder 30 Jahren noch haben wird.

Selbst die staatlichen Garantien (Mündelsicherheit) bestimmter Geldpapiere wie Bundesschuldverschreibungen oder Bundesschatzbriefe können die niedrige Verzinsung solcher Anlagen nicht ausgleichen. Sie sagen: der deutsche Staat wird schon nicht pleite gehen - er war in den letzten 85 Jahren bereits zweimal pleite !!! Wer sagt denn, das der Staat bei der riesigen Gesamtverschuldung von rund 1,5 Billionen EUR nicht auch - wie Argentinen vor vier Jahren - die Rückzahlung seiner Schulden ganz einfach einstellt. Denn selbst wenn ab sofort jeden Monat 1 Milliarde Euro zurückgezahlt würde, dann dauert es ca 110 Jahre!! Das ist nicht zu schaffen - und ist auch garnicht gewollt !! Warum sollten wir Sparer also unser gutes Geld in die Schulden unseres Stattes investieren, anstelle in qualitativ ausgewählte, renditestarke Sachwerte ?!

Besitzen Sie Sparbücher, Bausparverträge o.ä. Geldwertanlagen? Wir analysieren Vermögen, prüfen sie auf ihre Wirtschaftlichkeit und machen Ihnen kostenlos Vorschläge wie Sie mit Sachwerten schneller zu mehr Geld kommen.

Deutsches Institut für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Vermögensanalysen in Hamburg (DIWVA)

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