Archive for Juni, 2008

WIR DEUTSCHEN SPAREN FALSCH !!

Donnerstag, Juni 26th, 2008
Fakt ist, die Bundesbürger lieben ihre Sparbücher zu sehr. Damit verschenken sie bares Geld und riskieren ihren Lebensstandard im Alter. Vielen droht sogar die Altersarmut. Die Lösung ? Richtig abwägen zwischen Risiko und Rendite, denn in 30 Jahren sind 100 EUR nur noch 45 wert!
Finanzexperten haben eine einfache Erklärung dafür, warum Anleger so viel bares Geld verschenken: fehlendes Know-how in Finanz- und Wirtschaftsfragen! Das Wissen um die ver-schiedenen Möglichkeiten, ihr sauer Verdientes gewinn-bringend anzulegen, hat stark abgenommen. Eine Bertelsmann-Studie bezeichnete die Mehrzahl der Deutschen sogar als “finanzielle Analphabeten”. Eine Umfrage des Deutschen Institut für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Vermögensanalysen (kurz DIWVA) ergab: ” Die finanzielle All-gemeinbildung vieler Bürger ist in der Tat erschreckend gering. Und wer ökonomische Regeln nicht kennt, begeht Fehler in seinen täglichen wirtschaftlichen Entscheidungen.” Oftmals fehlen Grundkenntnisse über den systematischen Aufbau eines Vermögens aus verschiedenen Anlageformen, betont der Leiter des Institutes und Bankkaufmann Volker Schilke.
Achtung, denn das fehlende Wissen der Deutschen beim Sparen hat Konsequenzen! Diese gehen weit über das Verschenken von barem Geld hinaus und lassen inzwischen selbst in Bankenkreisen die Alarmglocken klingeln. So halten nach einer aktuellen Studie des Instituts 41 % aller Berufstätigen ihre heutige private Altersvorsorge für nicht ausreichend. Und sogar 64% der Befragten gehen davon aus, im Alter über rund ein Drittel weniger Geld (netto) zu verfügen als bisher.

Also Klartext!! Bei einer realistischen Einschätzung der Lebenserwartung wird mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte im Rentenalter ihren bisherigen Lebensstandard nicht halten können! Warum? Weil ihr ausschließlich auf Sicherheit bedachtes Investitionsverhalten die Finanzlücke zwischen der gesetzlichen Rente und dem bisherigen Einkommensniveau nicht abdeckt - Altersarmut droht. 

 

 

Die durchschnittliche Inflationsrate in den letzten 50 Jahren lag bei 3,8% jährlich. Nehmen wir nur 3% Infaltion im Schnitt, so schrumpft die Kaufkraft von 100 Euro ind den kommenden zehn Jahren auf 74 Euro und in 30 Jahren sind die 100 Euro nur noch weniger als die Hälfte (45 Euro) wert!!! Mehr Info gibt es HIER!

Übles Geschäft mit dem Tod !

Mittwoch, Juni 25th, 2008

Sterbegeldversicherung - eine „Nullnummer”

“Alte Menschen wollen ihre Angehörigen nicht belasten und fallen deshalb immer wieder auf die Sterbegeldversicherungen herein”, bedauert Dipl.oec.Wolfgang Kirschbaum vom Deutschen Institut für Wirschaftlichkeitsprüfung und Vermögens-Analysen (kurz: DIWVA). Diese Versicherungen seien in Wahrheit kräftig abgespeckte Kapitallebens-versicherungen. Wolfgang Kirschbaum: “Sie sind nicht empfehlenswert. Sie bringen sogar eine noch schlechtere Rendite als die übliche Kapitallebensversicherung“.

Man muss allerdings anerkennen, dass die Versicherungs-wirtschaft für dieses wirklich ungünstige Produkt eine glänzende Lobbyarbeit gemacht hat. Oft merken die Menschen nicht einmal, dass sie bei diesem üblen Geschäft mit dem Tod übervorteilt werden.

Denn die Rendite dieser Verträge ist nach Erkenntnissen des DIWVA gleich Null, weil der Großteil der Beiträge für den Risikoschutz verwendet wird. Die Kunden zahlen über die Jahre mehr Beitrag ein, als im Falle des Todes herauskommt. Nur bei einem frühen Tod kann sich der Vertrag für die Nachfahren des Versicherten “lohnen”.

Bei der Sterbegeldversicherungen geht es allein darum, Geld anzusparen. Das geht allerdings mit einem Geldanlageprodukt bei der eigenen Bank des Vertrauens sicher viel besser als mit dem Abschluss einer derartigen Versicherung.

Übrigens: Auch wenn Verbände Sterbegeldversicherungen anbieten verbirgt sich dahinter nichts anderes als eine für die Verbraucher ungünstige Versicherungsform, deshalb sagen wir: Finger weg!! Mehr Info!

 

Die Kostenstruktur der Lebensversicherung ist reine Willkür!!

Samstag, Juni 21st, 2008

Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bereits 2004 laut ihren Kennzahlen feststellt, werden von den eingezahlten Beiträgen in den meisten Fällen über 20%, in einigen sogar über 30% für “Kosten” verwendet. Hierüber wird der Kunde in aller Regel nicht aufgeklärt.

Die Bedingungswerke der Lebensversicherungen sind völlig intransparent - hier beispielhafte Auszüge:     

1. Zitat aus Versicherungsverträgen: „Für Leistungen des Versicherers, die im Auftrag des Kunden oder in dessen mutmaßlichen Interesse erbracht werden und die nach den Umständen zu urteilen nur gegen eine Vergütung zu erwarten sind, kann der Versicherer die Höhe der Entgelte (Kosten) nach billigem Ermessen (§315 BGB) bestimmen.”

Aber auch eine vom Versicherungsnehmer nicht gewollte telefonische oder fernmündliche Beratung (Vertreterbesuch) kann in seinem mutmaßlichen Interesse liegen und muss demzufolge in beliebiger Höhe (die Gesellschaft legt ihre Vergütung selbst fest) bezahlt werden.     
                                                      
2. Zitat aus Versicherungsverträgen: „Falls aus anderen, von Ihnen veranlassten Gründen ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand verursacht wird, können wir Ihnen soweit nichts anderes vereinbart ist die in solchen Fällen durchschnittlich entstehenden Kosten als pauschalen Abgeltungsbetrag gesondert in Rechnung stellen. Dies gilt beispielsweise bei:   
Erteilung einer Ersatzurkunde für den Versicherungsschein, Erstellung von zusätzlichen Bescheinigungen, schriftlicher Festsetzung bei Nichtzahlung von Folgebeiträgen, Beitragsverzug, Mahnkosten, Durchführung von nach diesem Vertrag von uns nicht geschuldeten Vertragsänderungen, bei Beitragskürzungen, Zinskosten.”
 
Aber wer legt fest was der Durchschnitt ist???

3. Zitat aus Versicherungsverträgen: „ Die mit dem Abschluss von Lebensversicherungen im Regelfall verbundenen Kosten, etwa für Beratung, Anforderung von Gesundheitsauskünften, Prüfung des Risikos und Ausstellung des Versicherungsscheins, werden Ihnen nicht gesondert in Rechnung gestellt. Entsprechend §65 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und §§341e und 341f HGB, sowie den dazugehörigen Rechtsvorschriften verrechnen wir (der Versicherer)einen Teil dieser Kosten nach einem aufsichtrechtlich geregelten Verfahren mit Ihren ab Versicherungsbeginn eingehenden Beiträgen, soweit diese nicht für Versicherungsleistungen vorgesehen sind.

Aber wer legt eigentlich fest, wie hoch dieser Teil der Beiträge ist ?

Deshalb die Empfehlung: Sofort raus aus unsinnigen Kapitallebens- und Privaten Rentenversicherungen!!

Aber bitte richtig! Seien Sie nicht mit dem Rückkaufswert zufrieden, dieser ist sowieso falsch berechnet! Erst im 13-15.ten Vertragsjahr beträgt der Rückkaufswert in etwa der Summe Ihrer eingezahlten Beiträge – Rendite haben Sie bis dahin noch nicht erzielt. Machen Sie den lv-check HIER! 
 

 

 

 

Raus aus unlukrativen Lebens-/Rentenver-sicherungsverträgen

Freitag, Juni 20th, 2008
Die einfachste Variante sich von seiner Lebens- oder Rentenversicherung zu trennen ist die Kündigung; dies ist auch gleichzeitig die für die Versicherungsgesellschaft interes-santeste. Die Gesellschaft berechnet den Wert des Vertrages, nimmt überlicherweise noch einen Stornoabschlag vor und kehrt den für den Kunden nicht überprüfbaren Rückkaufswert an diesen aus. Die Akte wird geschlossen, die stillen Reserven und Rückstellungen für diesen Vertrag aufgelöst und die nicht an den Kunden ausgezahlten Gelder als “Stornogewinn” in den Unter-nehmenskreislauf überführt.
Immer wieder gern genommen (oder von schlechten Vermittlern empfohlen) wird die Beitragsfreistellung eines Versicherungs-vertrages, mit der Begründung so könne man den bislang erwirtschafteten Verlust zumindest teilweise ausgleichen. Diese Aussage ist schlichtweg falsch - diese Variante scheidet als die teuerste Variante von vornherein aus - auf das ohnehin niedrige Vertragsguthaben (Rückkaufswert) nimmt die Gesellschaft auch noch einen Stornoabzug vor und stellt den Restbetrag als beitragsfreie Versicherungssumme in Aussicht - dasselbe erreicht man aber auch durch Anlage des Rückkaufswertes auf einem Sparbuch; auch dort ist das Geld im Todesfall sofort verfügbar. Allerdings unterscheidet sich die beitragsfreie Versicherung von dem Sparbuch durch einen gravierenden Punkt: Die Ver-sicherungsgesellschaft belastet den ohnehin schlecht verzinsten Vertrag auch weiterhin mit Verwaltungskosten - er erwirtschaftet für den Kunden also keine Rendite mehr. Nach erfolgter Auszahlung des Vertragsguthabens und Wiederanlage in einer sinnvollen Kapitalanlage kann aber auch aus diesem Geld noch ein sinnvoller Altersvorsorgeanteil werden. Lassen Sie sich von Finanzexperten über diese Möglichkeiten informieren. INFO

Die Unmündigkeit der Verbraucher

Freitag, Juni 20th, 2008

Die Erfolgsformel jeder Kapitalanlage ist bekanntermaßen neben der Sicherheit die Rendite - diese besteht aus den Faktoren Zins und Zeit.

Wie aber wirken sich diese Faktoren auf den Ertrag aus? Ein Beispiel: Würde man für ein heute geborenes Kind einen Betrag von 5.000,00 Euro investieren und bis zum Rentenbeginn investiert lassen, bräuchte sich dieses um die Altersversorgung keine Gedanken machen. Zu Rentenbeginn wäre das Guthaben bei einer angenommenen Rendite von 10%, die sich bereits mit einem konservativem Aktienfonds erzielen läßt, auf ca. 1.500.000 Euro angewachsen. Daraus ließe sich eine jährliche Rendite von 150.000 Euro als Rente entnehmen. Einer gesetzlichen Rentenzahlung bedürfte es da sicher nicht mehr.

Aber genau mit diesem Wissen um den Zinseszins- und Zinsdifferenzeffekt arbeiten Banken, Versicherungen und Bausparkassen, kaufen billiges Geld bei Ihren Kunden ein und geben diesen dafür maximal 4,5% Zinsen. Genau mit dieser Strategie arbeitet auch die Versicherungsbranche mit ihren Lebens- bzw.Rentenversicherung (einschl. den Riester- und Rürup-Varianten). Der Anleger erhält auf den Sparanteil (wieviel das jeweils von Monatsbeitrag ist, bleibt das große Geheimnis der Gesellschaften- im Durchschnitt jedoch höchstens 70% ) seines mühsam angesparten Geldes eine Garantieverzinsung heute von 2,25% (somit etwa 1% weniger als durch die Inflation aufgezehrt wird) und die Versicherung investiert diese Gelder gewinnbringend, natürlich in ihrem Namen, in die Wirtschaft, sprich Immobilien und Beteiligungen und erwirtschaftet dort, ohne ein nennenswertes Risiko, Renditen zwischen 10 - 40% ! Die kommen aber niemals beim Kunden an sonder verschwinden in den sogenannten “stillen Reserven”.

Darüber hinaus entstehen bei den Gesellschaften aber immer neue Problem, denn etwa 50% aller neu abgeschlossenen Verträge werden bereits in den ersten 5 Jahren gekündigt - insgesamt führen nur etwa 20% der Versicherten Ihren Vertrag bis zu Ende. Seit Einführung der Steuerpflicht auf Lebensversicherungsverträge ist der Neugeschäftsanteil auf unter 20% gesunken. Ergebnis ist, dass die Vertragsbestände der Versicherungsgesellschaften erheblich sinken werden, die Verwaltungskosten aber werden weitestgehend gleichbleiben; die Folge ist schon jetzt klar absehbar: Die ohnehin schon mickrigen Renditen werden noch schlechter, weil die Kosten überproportional steigen.

Viele der Versicherten haben erkannt, auf welcher Zeitbombe sie sitzen und suchen nach Auswegen aus dem Dilemma. Doch welche Möglichkeiten hat man als Kunde, um sich von seiner Lebens-, Rent- oder Riesterversicherung zu trennen. Kostenlose Hilfe gibt es HIER!

Wenn schon Riester, dann aber richtig !!

Mittwoch, Juni 18th, 2008

Wie Abschliessen? Die Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank, Allianz/Dresdner, Signal-Iduna sowie alle Sparkassen und Genossenschaftsbanken verfügen über hauseigene Riester-Fonds. Ihren Kunden bieten die sog. Berater (die aber mehr Verkäufer sind) diese Fonds jedoch nur selten an. Hauptgrund: Eine andere Variante, die Versicherungsform, bringt ihnen schneller höhere Provisionen. Viele dieser vermeintlichen “Berater” werden auch versuchen eine sogenannte fondsgebundene Riester-Rentenversicherung zu verkaufen - und behaupten, das sei mehr oder weniger dasselbe, ja sogar noch besser. Beide Argumente sind mehr als zweifelhaft. Lassen Sie sich davon nicht beirren. Wenn schon Riester, dann bitte die reine Fonds-Variante - ohne jedes Versicherungsdrumherum.

Wechseln? Den Riester-Versicherungsvertrag zu tauschen ist unkompliziert. Der alte Anbieter überweist das Guthaben abzüglich einer Wechselgebühr von rund 50 Euro einfach an den neuen.
 
Fazit: Wenn schon Riester (denn riestern ist nicht für jeden vorteilhaft, auch wenn die Werbung das so verkaufen möchte), dann sind Riester-Fondsangebote, am besten von freien Beratern, erste Wahl. Keine andere seriöse Geldanlage bietet höhere Renditechancen - und sogar ohne Verlustrisiko!! Denn wie bei allen Riester-Verträgen haben auch die Fonds eine Geld-plus-Zulagen-zurück-Garantie zum vereinbarten Rentenbeginn. Ganz egal, wie es an den Weltbörsen gelaufen sein mag. (Quelle:Stern-Journal [Geld] 22/2008)                              Beratung, Info und Hilfe HIER     

Lebensversicherungsverkauf

Sonntag, Juni 15th, 2008
Etwa jeder zweite Deutsche konnte in den vergangenen Jahren die Prämien für seine Lebensversicherung nicht über die gesamte Laufzeit zahlen, berichtet der “Münchner Merkur” unter Berufung auf Branchendienste.

Nach Angaben der Zeitung bestehen in Deutschland gegen-wärtig mehr als 97 Millionen! Lebensversicherungsverträge. Nach der jüngsten Statistik zahlten die Versicherer allein 2006 rund 12,2 Milliarden Euro vorzeitig aus. Das sind rund 700 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 

Die vorzeitige Kündigung einer Lebensversicherung ist in der Regel mit erheblichen Verlusten verbunden. Der Kunde erhält nur den sehr geringen Rückkaufswert. Die einge-zahlten Beiträge sind jedoch deutlich höher als dieser Rückkaufswert, da der Versicherer erst einmal seine Kosten abzieht und eine Bearbeitungsgebühr erhebt. Häufig müssen auf die erwirtschafteten Erträge auch noch Steuern gezahlt werden.

Der Verkauf ist deutlich ertragreicher als Kündigung

Experten raten daher zum Verkauf der Lebensversicherung: Der Erlös ist steuerfrei und vor allem deutlich höher als bei einer Kündigung. Allerdings gilt der Steuervorteil nur noch dieses Jahr !!! Ab 2009 greift dann auch hier die neue Abgeltungssteuer. Wer also Steuern sparen will, sollte seine Police noch in 2008 verkaufen. Hilfe und Info finden Sie HIER

 

 

 

Bausparkassen - Diese Fehler kosten IHR Geld

Sonntag, Juni 15th, 2008

Unsere Meinung: Bausparen wird von uns eindeutig als „Schneeballsystem” verstanden; der Aufbau ist beim System der Kreditvergabe auf Bausparverträge ähnlich wie bei „Kettenbriefen” oder „Pyramiden-Spielen”: Wer in der Warteschlagen vorn steht, bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch sein zugesichertes Bauspardarlehen. Je später man hinzu kommt und je länger die Warteschlange (= Wartezeit / Zuteilungsfrist) ist, desto unrentabler wird der Bausparkredit. Besonders schmerzhaft wird das System unter Einbeziehung hoher Vor- oder Zwischenfinanzierungs-zinsen! Wirtschaftssendungen im Fernsehen bezeichneten das Bausparen als unsinnig oder sogar gefährlich. Dabei wurden Schlagzeilen wie „BHW - Bauen heißt Warten!” und „Beraten - Haus weg!” verwendet, und in der Verbraucherpresse kam das Bauspar-System auch nicht immer gut weg - Titelstory z.B.: „Die große Bausparlüge”!

Wer heutzutage mit einem oder mehreren Bausparverträgen (Vorsicht vor „Tandem-” oder gar „Tridem-Verträgen”!) ein Haus oder eine Eigentumswohnung finanzieren möchte, sollte sich vor Augen halten, dass der durchschnittliche Effektivzins beim Bauspardarlehen um einiges über dem Nominalzins liegt und teurer als die seit Jahren geltenden Annuitätendarlehen ist. Auch ist die Tilgung auf einen relativ kurzen Zeitraum komprimiert, was zu hohen monatlichen Belastungen führt. Aber so weit schauen manche Bausparkunden beim Abschluss nicht. (Finanztest 7/2003 – Titel: „Alles nur Fassade, mit irreführenden Zinsangaben locken Banken und Bausparkassen Kunden in teure Bauspar-finanzierungen” ). Hilfe gibt es HIER

Banken u. Sparkassen - Diese Fehler kosten IHR GELD

Sonntag, Juni 15th, 2008

Unsere Meinung: Diese Branche benimmt sich gegenüber ihren Kunden häufig so, als ob sie als Leibeigene betrachtet werden können. Hinzu kommt, dass die meisten der Kunden in den Augen der Geldinstitute überwiegend als dumm gelten!

Wie ist es sonst möglich, dass Banken und Sparkassen sich bewusst über höchstrichterliche Entscheidungen hinwegsetzen. So zum Beispiel bei der Auflösung eines Wertpapierdepots: Laut BGH-Urteil darf das Institut hierfür keine Gebühr in Rechnung stellen. Viele tun dies aber trotzdem - so lange die „Dummbacke Kunde” nichts merkt, werden weiter Millionenbeträge abgegriffen.

Noch ein Beispiel: Ebenfalls verboten durch ein BGH-Urteil ist die Berechnung von Stornogebühren, wenn eine Lastschrift geplatzt ist. Auch das Verwenden anderer Bezeichnungen wie „Auslagen-Ersatz” oder „Schadensersatz” ist gesetzlich untersagt.

Krassestes Beispiel: Verkopplung von Darlehen und Hypotheken mit LV-Abschlüssen und Bausparverträgen. Schon im Jahr 1989 hatte der BGH derartige Kombi-Darlehen per Urteil gerügt! (Dies ist mit das „Lieblings-Thema” unserer Institutes)

Wer also immer noch glaubt, dass seine Bank oder Sparkasse nur sein Bestes will, der sollte sich im Klaren sein, dass dies in gewisser Hinsicht sogar stimmt: Diese Institute handeln mit einer Ware, und die heißt „GELD”.

ES REICHT !  FINITO !  SCHLUSS !

Die vielzähligen zum Himmel schreienden von Täuschung und Ausbeutung im Bereich Geldanlagen, Finanzierungen und Versicherungen haben uns dazu bewegt, schwache Verbraucher gegen die Machenschaften der mächtigen Geldinstitute zu unterstützen. Mehr Info HIER

 

 

Private Rentenversicherungen sind noch mieser als Kapitallebensversicherungen

Samstag, Juni 14th, 2008
Diese Art von Versicherung wird immer mehr von den Vertretern der Branche gepusht. Auch Makler, die eigentlich doch im Interesse ihrer Kunden arbeiten müssten, forcieren das Geschäft mit dem Produkt zunehmend. Befürworter der Privatrente behaupten, diese Art von Versicherung sei kostengünstiger = rentabler, da von den Beiträgen keine Risiko-Kosten für den Todesfallschutz entstünden. So wäre der Sparanteil des Beitrags wesentlich höher als bei einer Kapitallebensversicherung (KLV). Außerdem würden auch höhere Überschüsse entstehen, weil das Todesfallrisiko nicht vorhanden sei. Dadurch gebe es jedes Jahr Rentenerhöhungen, die bei der gesetzlichen Rentenversicherung zukünftig nicht mehr drin lägen.                                                                                                                                                                                                                                     Diese obige Aussage ist nachweisbar falsch –
Richtig ist:                                                                                             Auch durch das laufende Wiederholen seitens interessierter Kreise (das sind alle, die von diesen Sparformen leben, inklusive Vater Staat!), private Rentenpolicen wären die beste Alterssicherung, wird die Unwahrheit nicht wahr! Neutrale Vergleiche – z.B. im Verbraucher-TV – haben nämlich schon seit längerem gezeigt, dass zwischen Kapital- und Rentenversicherungen immense Renditeunterschiede bestehen. So berichtete „Plusminus” über Differenzbeträge von 20.000 bis 40.000 Euro zwischen Privatrente und KLV - bei gleichen Voraussetzungen. Das heißt: Die sowieso schon miesen Renditen der KLV wurden bei bekannten Versicherern durch deren Rentenpolicen noch kräftig unterboten. 

Zitat Wolfgang Scholl von der Bundeszentrale der Verbraucherver-bände in „Plusminus”:

„Die Kapitallebensversicherung war ja schon schlecht genug. Wenn die Bundesregierung die Leute nun in die private Rente hinein treibt, dann treibt sie diese vom Regen in die Traufe – das ist noch mal schlimmer!”

Es ist ja auch nachvollziehbar, dass die stetig wachsende Zahl länger lebender Ruheständler den privaten Versicherern genau dasselbe Liquiditätsproblem bescheren wie der staatlichen Rentenkasse. In dieser herrscht bereits gähnende Leere, und auch die Privatversicherer denken laut darüber nach, wie sie den Garantiezins von derzeit 2,25 Prozent (auf den Sparanteil) vielleicht auf 1,875 Prozent senken können. Denn durch hohe Garantieversprechen in früheren Zeiten sitzen die Gesellschaften nun in ihrem selbst geschaufelten Loch. Sie können aufgrund der schlechten Kapitalmarktrenditen die versprochenen Leistungen nicht mehr oder nicht mehr allzu lange zahlen. Schlimm ist, dass bereits vor rund 10 Jahren ziemlich heftig vor dem Abschluss von Privatrenten gewarnt wurde. Inzwischen können viele Besitzer von Privatrenten-Policen ein Lied davon singen, wie sie die in den letzten Jahren mehrmals erhaltenen Überschuss-Kürzungsmitteilungen Ihres Versicherers empfunden haben. Warum übrigens der Start gern sieht, dass das Volk lieber Privatrentenver-sicherungen abschließt anstatt anderer, lukrativerer Sparformen? – Nun: Die Lebensver-sicherer legen schätzungsweise zwischen 20 und 30 Milliarden Euro in Bundesschatzbriefen und sonstigen staatlichen Anleihen an. Deren Verzinsung ist lächerlich gering, und auf diese Weise besorgt sich Vater Staat billig Kredit. Wenn nun die Bürger nach Vertragsablauf ihre gesamten Gelder ausgezahlt bekämen, wäre die sprudelnde Geldquelle für den Staat vorbei.

Das ist bei Privatrenten-Verträgen anders, denn um in den Genuss der Minimalbesteuerung zu kommen, muss das Geld in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt werden. Der Versicherer „hockt” also noch lange, lange auf dem Geld des Sparers und „füttert” damit den geld-hungrigen Staat. Das Versicherungsunternehmen hat hierneben noch einen Riesenvorteil: Stirbt der Rentenversicherte nach der Rentengarantiezeit (meist 5 bis 10 Jahre), dann gehen die Hinterbliebenen leer aus - das vorhandene Restkapital erbt „Tante Victoria” oder Tante „Agrippina”!!!

Aber auch wer’s “erlebt” darf dann auf diese Privatrente noch wieder Krankenkassenversicherungsbeiträge zahlen. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

 

 

 

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