Deutsche begreifen Aktienanlage nicht.
Die gute Nachricht vorab: Die Sparquote der Deutschen ist von 10,5 auf 10,9 gestiegen. Gut für die Altersvorsorge, wenn das Geld richtig angelegt werden würde, aber schlecht für die Binnennachfrage, denn was gespart wird, wird nicht für den Konsum ausgegeben. In Folge der Ängste um die Bankenkrise sind im letzten Jahr 16 Millarden Euro (!!) aus dem Aktienmarkt abgezogen worden. somit wird erneut offensichtlich: Obwohl die Unternehmen die Quelle der Wertschöpfung sind und dort inflationsgeschützte Kapitalanlagen möglich sind, investiert der Deutsche in Sparbücher, Tagesgeldkonten und Festgeldanlagen - also genau in die Anlageformen, die bei Finanzkrisen am wenigsten geschützt sind und deren Kaufkraftverlust durch Inflation am höchsten ist. Die eigentlichen Vorteile gestreuter Aktienanlagen oder Fonds hat der Deutsche bis heute nicht begriffen - zur Freude von Banken und Versicherungen!  Â
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