Übles Geschäft mit dem Tod !

Sterbegeldversicherung - eine „Nullnummer”

“Alte Menschen wollen ihre Angehörigen nicht belasten und fallen deshalb immer wieder auf die Sterbegeldversicherungen herein”, bedauert Dipl.oec.Wolfgang Kirschbaum vom Deutschen Institut für Wirschaftlichkeitsprüfung und Vermögens-Analysen (kurz: DIWVA). Diese Versicherungen seien in Wahrheit kräftig abgespeckte Kapitallebens-versicherungen. Wolfgang Kirschbaum: “Sie sind nicht empfehlenswert. Sie bringen sogar eine noch schlechtere Rendite als die übliche Kapitallebensversicherung“.

Man muss allerdings anerkennen, dass die Versicherungs-wirtschaft für dieses wirklich ungünstige Produkt eine glänzende Lobbyarbeit gemacht hat. Oft merken die Menschen nicht einmal, dass sie bei diesem üblen Geschäft mit dem Tod übervorteilt werden.

Denn die Rendite dieser Verträge ist nach Erkenntnissen des DIWVA gleich Null, weil der Großteil der Beiträge für den Risikoschutz verwendet wird. Die Kunden zahlen über die Jahre mehr Beitrag ein, als im Falle des Todes herauskommt. Nur bei einem frühen Tod kann sich der Vertrag für die Nachfahren des Versicherten “lohnen”.

Bei der Sterbegeldversicherungen geht es allein darum, Geld anzusparen. Das geht allerdings mit einem Geldanlageprodukt bei der eigenen Bank des Vertrauens sicher viel besser als mit dem Abschluss einer derartigen Versicherung.

Übrigens: Auch wenn Verbände Sterbegeldversicherungen anbieten verbirgt sich dahinter nichts anderes als eine für die Verbraucher ungünstige Versicherungsform, deshalb sagen wir: Finger weg!! Mehr Info!

 

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